Sanwa - MT-44 (Fernsteuerung)

In Japan findet man nicht nur den größten Hersteller von Fernlenkautos (Tamiya), sondern auch einen sehr bekannten Hersteller von Funkfernsteuerungen und Empfängern: SANWA. Man erlebt quasi keinen Wettbewerb ohne eine Fernsteuerung von Sanwa.

Sanwa selbst teilt die Modelle in drei Klassen ein: Einsteiger, Fortgeschrittene (Middle-Class) und High-End-Class, also für Profis. Besonders empfehlenswert ist das Fernsteuerungs-Set Sanwa MT-44 aus der Mittelklasse, dem auch ein RX-482 Empfänger beiliegt. Hier stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, denn man erhält nicht nur eine Funke mit großen, gut lesbarem Display, über das sich alle Einstellungen einfach vornehmen lassen, sondern auch einen Empfänger mit integrierter Antenne im 2.4 GHz-Frequenzbereich, der alle übertragenen Befehle schnell und zuverlässig ausführt.

SRT - CH7015 Low Profile Servo

Viele Einsteiger scheuen höhere Kosten bei der Elektronik, dabei ist ein hochwertiger Servo wirklich jeden Cent wert. Nichts ist - gerade am Anfang - nerviger, als ein schlechter Geradeauslauf oder eine unpräzise und langsame Lenkung.

Einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung stellen die Low Profile Servos von SRT dar. Der CH7015 zeigt mit 13 kg Zugkraft bei 7.4 V und einer Stellgeschwinidigkeit von 0.08 Sek/60° sehr solide Werte. Das Getriebe ist aus Titan und Alu gefertigt und verzeiht somit auch den ein oder anderen Kontakt mit der Fahrbahn-Bande.

Das CNC-gefräste Gehäuse ist komplett aus Aluminium gefertigt, was die Wärme des bürstenlosen Stell-Motors ideal nach außen transportiert. Die Servorhorn-Aufnahme zählt 25 Zähne.

Team Corally - Voltax HV 120C Shorty LiPo (2S, 6000 mAh)

Es lohnt sich nicht, beim Lipo-Akku zu sparen. Allerdings muss man auch kein Vermögen ausgeben, wenn man einen starken High-Volt Akku fahren möchte. Team Corally bietet mit dem Voltax HV 120C einen 6.000 mAh Shorty-Lipo, der von den Abmessungen her sehr gut in jedes 4WD M-Chassis passt und dabei noch etwas Gewicht einspart (im Gegensatz zu einem normalgroßen Stick-Pack-LiPo).

RUDDOG - RP1206 Low Profile Servo

4WD M-Chassis bieten nicht viel Platz zwischen den Achsen, um Batterie (Lipo) und Elektronik (Servo, Motor, Regler, Empfänger und ggf. Transponder) unterzubringen. Daher gilt bei den Abmessungen der einzelnen Komponenten besonderes Augenmerk. Mit dem RP1206 Low Profile Servo von RUDDOG erhält man einen High-Speed-Servo im Voll-Alu-Gehäuse mit den Maßen: 41 x 20 x 26,4mm (L x B x H).

Damit bleibt noch genügend Platz für Regler und Empfänger und dennoch ist für eine schnelle Lenkung ohne spürbare Verzögerung (0,07sec bei 6V) gesorgt. Neben der kleinen Abmessung spielt auch die Länge des Anschlusskabels eine Rolle: Der Weg vom Servo zum Empfänger ist bei 4WD-M-Chassis nicht weit, daher reicht das bereits auf 8cm verkürzte Servokabel aus. RUDDOG verwendet eine Servohorn-Aufnahme mit 25 Zähnen.

HobbyWing - 13,5T Xerun Justock G2.1 Combo (3200kV)

Die Empfehlung für alle 4WD M-Chassis Modelle ist eigentlich ein 60A Regler mit einem 17.5T Motor (2200kV). Damit hat man auf den meisten Strecken immer genügend Vortrieb und wenn man mal etwas schneller fahren möchte, besteht die Möglichkeit, die Übersetzung zu verkleinern, also statt der üblichen FDR von 5.46 (bekannt vom Carten M210 Baukasten) auf unter 5.00 zu 1 oder gar 4.50 zu 1 zu wechseln. Damit ist das Chassis gerade auf langen Geraden spürbar schneller.

Alternativ kann man auch die Drehzahl des Motors erhöhen, also statt 17.5T auf 13.5T wechseln. Dann lässt sich das Chassis auch mit größeren Übersetzungen (was eine bessere Beschleunigung mit sich bringt) auf langen Geraden schnell fahren.

Die Firma HobbyWing bietet mit der Xerun Justock G2.1 Combo (13.5T, 3200kV), bestehend aus einem Xerun 60A Regler für 2-3S Lipo-Akkus und einem 3200kV Motor (13.5T) eine solide Einstiegsmöglichkeit.